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Tippsfür die Hautpflege im Winter

Veröffentlicht am 13.11.2017

München: Gerade im Winter ist zur Hautpflege eine spezielle Feuchtigkeitsversorgung wichtig – vor allem bei trockener Haut. Feuchtigkeit spenden entsprechende Hautpflege-Produkte, die im Winter etwas fetthaltiger sein können als in den Sommermonaten. Wichtig ist aber auch eine ausreichende Luftfeuchtigkeit in Räumen, denn trockene Heizungsluft trocknet die Haut noch stärker aus.


 

 9 Tipps für gestresste Winterhaut:

  1. Belastungen der Haut vermindern. Weder zu oft noch zu lang und nicht zu heiß duschen. Duschgel oder Seife sparsam und nur an den Körperstellen mit Ausdünstungen (Achsel- und Schambereich) verwenden. Wasser hat selbst eine reinigende Wirkung und reicht bei täglicher Dusche vollkommen aus.

  2. Höchstens zwei Mal pro Woche baden. Die Wassertemperatur sollte zwischen 32 und 35 Grad Celsius liegen. Ölbäder sind schonender als Schaumbäder, besonders bei trockener Haut.

  3. Um die Kopfhaut nicht übermäßig zu strapazieren, eignen sich im Winter milde Shampoos wie beispielsweise Babyshampoo.

  4. Durch extreme Kälte können vor allem an den Händen feine Risse entstehen, womit die Anfälligkeit für Entzündungen steigt. Daher sollten auch Hände und Nägel eingecremt und mit Handschuhen geschützt werden.

  5. Bei trockenen und rissigen Lippen einen fetthaltigen Pflegestift verwenden.

  6. Abends ist die Haut für Pflegestoffe besonders aufnahmefähig. Deshalb den Körper am Ende des Tages eincremen.

  7. Bei trockenen Schleimhäuten ein pflegendes Nasenspray verwenden, beispielsweise mit Kamille oder Dexpanthenol. Das Nasenspray muss aber zur Dauernutzung geeignet sein, denn herkömmliche Sprays können zu Nasenspraysucht führen!

  8. Auf eine angemessene Flüssigkeitszufuhr achten. Ernährungswissenschaftler empfehlen eine tägliche Trinkmenge von etwa zwei Litern.

  9. Bei anhaltenden Problemen, Juckreiz und Entzündungen einen Hautarzt aufsuchen. Er kann den Grund für die Beschwerden bestimmen und eine Empfehlung für eine gezielte Behandlung abgeben.

Susanne Rath stellt fest: „Nicht nur Problemhaut braucht Extra-Pflege“

 Bei Kälte ist der Körper darauf ausgerichtet, seine Wärme zu speichern – zu diesem Zweck ziehen sich die Blutgefäße zusammen. In der Folge wird die Haut weniger durchblutet und stellt bei niedrigen Temperaturen ihre Fettproduktion ein. Deshalb ist spezielle Hautpflege im Winter besonders wichtig.

Die einzige Haut, die im Winter nicht unbedingt einer Extra-Pflege bedarf, ist fettige Haut. Wer zu Pickeln und Mitessern neigt, schützt seine Haut im Winter am besten mit häufigerem Eincremen, anstatt auf ein fetthaltigeres Produkt umzusteigen, denn sonst können sich auch die Hautprobleme verschlimmern.

Susanne Rath empfiehlt, die Hautpflege der Jahreszeit anzupassen.

 Da Nachtcremes reichhaltiger sind, beziehungsweise mehr Fett enthalten als Tagescremes, kann es schon reichen, die Nachtcreme auch tagsüber zu benutzen.

Ansonsten sollte man auf wässrige Cremes verzichten und auf eine festere Konsistenz achten. Gele, die Lipide beinhalten, sind leicht und trotzdem rückfettend und stellen damit eine optimale Winterpflege für die Haut dar.

Beim Skifahren Sonnenschutz nicht vergessen!“ sagt Susanne Rath

 Winterliche UV-Strahlung wird nach wie vor häufig unterschätzt. Auch wenn die Weihnachtsferien in den Alpen statt in der Karibik verbracht werden, muss die Haut vor der Sonne geschützt werden. Je höher der Berg ist, desto aggressiver wirken die Sonnenstrahlen, die durch den Schnee zusätzlich noch reflektiert werden. Wer sich also zum Skifahren oder Snowboarden in die Berge begibt, sollte dies nicht ohne Sonnenschutzfaktor 30 tun.

Besonders sonnenempfindlich sind neben den Ohren die Lippen. Deshalb den Balsam für die Lippen mit zusätzlichem Sonnenschutz oder UV-Filter nicht vergessen. Nach einem eisigen Tag auf dem Berg kann auch Infrarotwärme wohltuend sein, denn Infrarotstrahlen kurbeln die Durchblutung an.

Besonders schwierig haben es im Winter Menschen, die ohnehin schon zu Problemhaut neigen oder an einer Hautkrankheit, wie etwa Neurodermitis, leiden.

Um ein ständiges Spannen und Jucken zu vermeiden, empfiehlt Susanne Rath spezielle Pflege-Cremes mit Panthenol oder Urea.

Auch auf dicke Schals und Rollkragen reagiert die Haut eher gestresst – deshalb darf man im Winter ruhig auch häufiger den Hals und das Dekolleté eincremen.

Quellen und weitere Infos:

https://www.gesundheit.de/wellness/koerperpflege/hautpflege/hautpflege-im-winter/tipps-fuer-die-hautpflege-im-winter, Stand: 08.11.2016

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